Staatliche Förderungen

Grundlagen – steuerliche Abwicklung

Die zunehmenden psychischen Erkrankungen, die in Deutschland seit 2009 an erster Stelle der vorzeitigen Erwerbsunfähigkeit stehen, belasten die Wirtschaft in einer, dreistelligen Milliarden EURO Höhe.

Dies hat auch die deutsche Bundesregierung zum Handeln veranlasst und fordert  „eine neue Kultur der Gesundheit in Unternehmen“, was durch unterschiedliche, steuerliche Erleichterungen attraktiv gemacht wird.

Das GoVit Self-Care-Programm orientiert sich an den Handlungsfeldern des § 20 SGBV und erreicht das Ziel einer neuen unternehmerischen Gesundheitskultur über nachhaltige Einstellungsänderungen. Unterstützt durch das einmalige Lern- und Erlebnisumfeld, in den speziell qualifizierten und zertifizierten Partnerhotels. Diese erfüllen klare Vorgaben bezüglich Umfeld, Einrichtungen und Leistungsangebot.

 

Zwei Alternativen 

  • Betrieblich veranlasste Bildungsmaßnahme im Rahmen des BGM überwiegend im betrieblichen Interesse 

Im Rahmen der betrieblichen Fort- und Weiterbildung kann der Arbeitgeber die Kosten für die GoVit Maßnahme entweder voll übernehmen oder anteilige Zuschüsse bezahlen. Bei dem Unternehmen sind dies Betriebsausgaben.

Trägt der Mitarbeiter auf Veranlassung bzw. Empfehlung des Arbeitgebers die Aufwendungen ganz oder teilweise, so sind dies bei dem Mitarbeiter regelmäßig Werbungskosten im Rahmen von § 10 EStG und führen nicht zu versteuernden Einkünften. Alle mit der Maßnahme verbundenen Kosten, wie Fahrtkosten, Verpflegung (im zulässigen Rahmen) können als Werbungskosten abgesetzt werden.

  • Zuschuss des Arbeitgebers, zum Arbeitslohn von bis zu 500 EUR pro Jahr gemäß § 3 Z. 34 EStG 

Leistungen des Arbeitgebers zur Verbesserung des allgemeinen Gesundheitszustandes und  der betrieblichen Gesundheitsförderung bleiben bis zu 500 EUR pro Mitarbeiter/-in und Jahr steuer- und sozialversicherungsfrei (§ 3 Nr. 34 EStG; § 52 Abs. 4c EStG).
Die Leistung muss zusätzlich zum Lohn gewährt werden. Bis zur jährlichen 500 EUR Grenze unterbleibt die Prüfung, ob die Maßnahme im überwiegend betrieblichen Interesse erfolgt. Die Maßnahme muss sich jedoch an den Handlungsfeldern des § 20 SGB V orientieren.

  • Das GoVit Self-Care-Programm in Zusammenarbeit mit den zertifizierten Hotels orientiert sich an den Handlungsfeldern des § 20 SGB V. Es erfolgt eine Abrechnung mit entsprechendem Vermerk. 
  • Fragen zum Buchungsablauf und zur Rechnungsstellung erteilt gerne das GoVit Partnerhotel. 
  • Für diese Angaben kann aufgrund gesetzlicher Bestimmungen keine Gewähr oder Haftung übernommen werden.
  • Wir empfehlen Ihnen den Rat eines Steuerberaters einzuholen!

Ausführlichere Informationen auch unter dem Link:http://www.hk24.de/servicemarken/branchen/gesundheitswirtschaft/betrieb_gm/rechtsgrundlagen/366606/Steuerfreiheit_von_Leistungen_zur_Gesundheitsfoerderung.html